Drei Bauern und ein Baby

Im dreimal voll besetzten Saal im Gasthaus Huber in Straß brachte die Theatergruppe des Trachtenvereins „D’Mühltaler“ Thundorf-Straß unter der Spielleitung von Helga Pölzl und Albert Eder mit dem Theaterstück „Drei Bauern und ein Baby“ wieder ein lustiges und unterhaltsames Stück von Jürgen Schuster auf die Bühne und sorgte damit in allen Aufführungen für unterhaltsame und lustige Stunden.

Mit Freude und großer Dankbarkeit konnte am Schluß der dritten Vorstellung unsere langjährigen und bewährten Spieler Albert Eder und Leni Baumgartner für ihr 40jähriges Bühnenjubiläum von unserem 1.Vorstand Manfred Ruffer mit je einem Präsent geehrt werden. Er dankte den beiden für Ihren unermüdlichen Einsatz und wir freuen uns noch auf etliche Theateraufführungen, in denen die beiden mitwirken werden.

Neben den Spielern auf der Bühne bedanken wir uns auch bei den Mitwirkenden im Hintergrund (Anna-Lena Mayer als Souffleuse und Helga Pölzl die für die Maske zuständig ist), den Ansagern, als auch allen Musikanten, die vor den Aufführungen und während der Pausen gespielt haben. Besonders herzlich bedanken wir uns bei allen Besuchern und freuen uns schon wieder auf die nächsten Vorstellungen, wenn’s dann wieder heißt: Vorhang auf und Bühne frei.

Im Folgenden zur Handlung des Stücks:

Seit dem Tod seiner Frau bewirschaftet Josef Burger (Franz Waldhutter) mit seinem Sohn Georg (Hans Reiter) und Knecht Xaver (Georg Maier) seinen landwirtschaftlichen Betrieb, der auch zur Hälfte Josef’s Schwester Theres Böck (Leni Baumgartner) gehört. Die drei bewirtschaften den Hof als eingespieltes Trio unterstützt von Georg‘s Freundin Kathi (Christina Unterrainer). Als einziges Hindernis der himmlischen Ruhe empfinden sie die Kramer Zenz (Elisabeth Hasslberger), die neugierige Dorfratsch’n die um jeden Preis alles in Erfahrung bringen will.

Diese Idylle wird jäh gestört, als im Heustadl hinterm Haus ein fremdes Baby gefunden wird und aus einem hinzugelegten Brief hervorgeht, daß der Bub Franzl heisst und einer der drei Herren auf dem Hof der Kindsvater ist. Zusätzlich bringt der hiesige Briefträger Karl Egger (Wolfgang Lamminger) mit einem Brief eine weitere Hiobsbotschaft. In diesem Brief kündigt Josef’s Schwester Theres ihren Besuch an.

Da Josef seine Schwester als sehr moralisch und erzkatholisch in Erinnerung hat, sieht er seine bisherige ruhige Lebensweise in Gefahr und befürchtet schon das schlimmste.

Als Theres kommt und von dem „vaterlosen“ Baby erfährt, ist sie über die herrschenden Zustände entsetzt und ermittelt mit Hilfe der Kramer Zenz und des Postlers Karl Egger.

Da sie als Gattin eines Richters sich schon viel von ihrem Mann abgeschaut hat, beruft sie sogleich eine Verhandlung ein und verhört die drei möglichen Väter. Als sich im Verlauf dieser „Verhandlung“ kein rechtes Ergebnis abzeichnen will und die drei die Verhandlung schon verlassen wollten, kommt die von der Kramer Zenz ermittelte Kronzeugin, nämlich die Vroni Schneider (Andrea Roider). Im jetzt weiteren ergiebigeren Verlauf, stellt sich heraus, daß Xaver nach dem letzten Dorffest Vroni heimbegleitet hat und das der Franzl nun das Ergebnis dieses Heimwegs geworden ist.

Somit war klar, wer der Kindsvater ist. Im weiteren sorgte Theres noch dafür, daß auch ihr Neffe Hochzeitsvorbereitungen treffen muß, da ihm Theres ihren Anteil am Hof übergeben möchte, um die Zukunft des Hofes zu gewährleisten.

 

 

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