Alles beim Teufel (von Maximilian Vitus)

 

Im jeweils voll besetzen Saal im Gasthaus Huber in Straß brachte die Theatergruppe des Trachtenvereins Mühltaler Thundorf-Straß unter der Spielleitung von Helga Pölzl und Albert Eder das Theaterstück „Alles beim Teufl“ auf die Bühne und sorgte damit in drei Aufführungen für unterhaltsame und lustige Stunden.Hier gilt auch ein besonderer Dank an Ansager Hans Eigl, unsere Souffleuse Resi Plössl, an Helga Pölzl, die unsere Spieler schminkt sowie auch unseren Vereinsmusikanten, die in den Pausen musikalisch unterhalten.

Im Folgenden zur Handlung des Stücks:

Auf dem Hof von Damian Höllreuther (Albert Eder) herrscht Unentschlossenheit. Einerseits will er seinen Besitz in jüngere Hände geben, andererseits fühlt er sich noch zu jung, um in den Austrag zu gehen. So geht es hin und her, und da Magnus (Georg Maier), sein Sohn, nicht mittellos heiraten möchte, versucht der Hanslbauer (Franz Waldhutter) den Altbauer endlich zur Übergabe zu bewegen. Letztendlich ist er ja der Brautvater.

Damian kann sich nicht entscheiden und wünscht regelmäßig der Teufel möge seinen Hof, seine Haushälterin Barbara (Leni Baumgartner) sowie seine Magd Stasi (Anita Eigl) auf direktem Wege holen. Als nun Stasi gelagertes Heizöl, das aufgrund von fehlender Lagermöglichkeit im Güllefaß untergebracht ist, versehentlich auf die Wiese ausbringt reicht es ihm. Er verspricht Magnus im Beisein vom Hanslbauer, ihm den Hof zu übergeben.

So wäre alles in bester Ordnung, wenn nicht Magnus beim Baden eine Flaschenpost einer Sommerfrischlerin (Maria Jahn) findet und diese zuhause vorliest. Darin steht, daß ihr während eines Nickerchens bis auf Ihre Badetasche alles gestohlen wurde und sie um Hilfe bittet. So eilt Damian sofort zur Hilfe und es kommt wie es kommen muß. Die vorgesehene Übergabe verschiebt sich abermals und Damian macht Hilde Teufl, so der Name der Hilfesuchenden, den Hof.

Jetzt scheint alles so wie es sich der Bauer immer wieder wünscht – beim Teufel.

Just in dem Moment kommt der Kaminkehrer Stefan (Martin Unterrainer) wegen einer Rad’l-Panne auf den Hof und trifft auf Stasi. Während er sein Fahrrad unterstellt. finden die beiden Gefallen aneinander. Stasi schildert ihm die ganze Situation. Kurz entschlossen schmieden die beiden einen Plan.

Als Damian spätabends vom Wirt nach Hause kommt, um mit Hilde zu poussieren, geht der Wunsch des Bauern in Erfüllung und der Leibhaftige steht vor ihm. Ganz eingeschüchtert und erschrocken merkt er nicht, daß Stefan mit dunklem Mantel, furchterregendem Schnurrbart und großem Hut mit Feder vor ihm steht um ihm gehörig die Leviten zu lesen. So droht ihm der Teufel, daß er am nächsten Tag um Mitternacht wiederkommt und seinen Hof holt. Mit großem Krachen und Rauchen verschwindet er genauso plötzlich wieder wie er gekommen ist. Ganz verschüchtert ruft Damian nach Barbara um in dieser scheinbar verwünschten Nacht nicht allein zu sein.

Gleich am nächsten Tag läßt er sofort nach dem Notar (Hans Waldhutter) schicken. So können die Übergabeverhandlungen beginnen. Bei den Verhandlungen wird offenbar, daß Barbara und Damian heiraten und miteinander in den Austrag gehen.

Mitten unter die Übergabeverhandlungen kommt doch noch der Teufel auf den Hof – und zwar in Gestalt von Dr. Ulli Teufl (Manfred Ruffer), um seine Frau Hilde abzuholen.  Als dieser eintrifft, und bei Damian Erinnerungen an die letzte Nacht hervorruft,  kann Magnus endlich den Übergabevertrag unterschreiben und seiner Zukunft steht nichts mehr im Weg.

Fotos vom Stück:


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