Der heilige Korbinian und die falsche Braut

 

"Der heilige Korbinian und die falsche Braut"

von Sonja Beer

 Im viermal voll besetzten Saal im Gasthaus Huber in Straß brachte die Theatergruppe des Trachtenvereins Mühltaler Thundorf-Straß unter der Spielleitung von Helga Pölzl und Albert Eder das Theaterstück „Der Heilige Korbinian und die falsche Braut“ wieder ein lustiges und unterhaltsames Stück von Sonja Beer auf die Bühne und sorgte damit in allen Aufführungen für unterhaltsame und lustige Stunden. Neben den Spielern auf der Bühne bedanken wir uns auch bei den Mitwirkenden im Hintergrund (Resi Plößl als Souffleuse und Helga Pölzl die für die Maske zuständig ist), den Ansagern Hans Eigl und Manfred Ruffer, als auch allen Musikanten, die vor den Aufführungen und während der Pausen gespielt haben. Besonders herzlich bedanken wir uns bei allen Besuchern und freuen uns schon wieder auf die nächste Vorstellungen im November, wenn’s dann wieder heißt: Vorhang auf und Bühne frei. Da die Hälfte des Reinerlöses für die Straßer Orgel ist, möchten wir besonders Vergeltsgott sagen.

Im Folgenden zur Handlung des Stücks:

Korbi Eckmoser(Albert Eder) und Schorsch (Franz Waldhutter), sein Freund, haben nach einer sehr intensiven Feuerwehrversammlung ein nicht unerhebliches Problem. Als Korbinian vom hiesigen Pfarrer (Hans Waldhutter) über die Beschlüsse zum Fest zu Ehren des hl. Korbinian gefragt wird, stellt sich nach und nach heraus, daß die beiden mit dem Sepp Huber (Georg Maier) um 500 Mark gewettet haben, beim anstehenden Feuerwehrball als Einlage einen astreinen Tango zum Besten geben.

Dies wird Ihnen von Loisl (Hansi Reiter), dem Sohn vom Schorsch, der Rosl (Theresa Kern-Wallner), die Pflegetochter von Korbinian und Nane Eckmoser (Leni Baumgartner), verehrt und mit Ihr ein Verhältnis hat, nahegebracht.

Als die beiden nun Ihre Tanzeinlagen im Schlafzimmer von Korbi unter diversen Geräuschen und Andeutungen wie „Stell dich nicht so an“, „ Ruck her da amoi“, usw. üben, bleiben die beiden von Eckmosers Frau Nane nicht unentdeckt. Da diese jedoch nicht eingeweiht ist, gewinnt sie einen völlig falschen Eindruck von der Situation. Dieser Eindruck wird von der Pfarrersköchin und Dorfratschn Theres Burgstaller (Anna-Lena Mayer) noch verstärkt und so gewinnt die ganze Sache eine nicht gewollte Eigendynamik. Als nun im Zuge Ihrer Freizeit Lene (Christina Unterrainer), die Tochter der Eckmosers, in der Wohnstube laut für sich einen Roman liest, und an den passenden Momenten immer wieder die Vorkommnisse des Romans verstärken, verdichtet sich die ganze Situation und die beiden unfreiwilligen Tänzer müssen sehen, wie sie aus der ganzen Sache ohne größeres Aufsehen herauskommen.

Als sich nun auf Betreiben des Pfarrers herausstellt, daß ausgerechnet die Pfarrersköchin, die jeden auf seine Untugenden hinweist, Rosl als Säugling vors Pfarrhaus legte, muß sie Rosl eingestehen, daß diese Ihre Tochter ist.

Um die Wirkung des Tanzes zu verstärken, verkleidet sich Korbi als Frau. Der Huber Sepp, sieht den verkleideten Eckmoser und „verliebt“ sich prompt. Als nun im Zuge einer Wette um die Gunst der vermeintlich ansehnlichen Frau der Huber Sepp blamiert wird, sind die beiden Tangotänzer aus dem Schneider und der ausgemachte Wetteinsatz von 500 Euro ist hinfällig.

Nachdem sich die ganze Sache wieder entspannt hat, entwickelt sich alles wieder zum Guten und sowohl das Feuerwehrfest als auch Rosl und Loisl können einer guten Zukunft entgegensehen.

Fotos vom Stück:

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Flyer: